Hold'em bezeichnet allgemein all jene Poker- Varianten, bei denen fünf offene Karten (Board cards auch Community cards) in die Mitte des Tisches gelegt werden, die für jeden Spieler zur Bildung seiner Pokerhand verwendet werden können, und bei der jeder Spieler nicht mehr als zwei seiner Hand-Karten (Hole cards) verwenden darf.
Texas Hold'em wird mit einem Paket franzö- sischer zu 52 Blatt von zwei bis maximal elf Personen gespielt. Ziel ist es, die höchste Poker- Kombination zu erhalten bzw. durch geschickte Spielweise die anderen Spieler zur Aufgabe zu bewegen.
Vor dem allerersten Spiel mischt der Croupier die Karten, hebt ab
und gibt zunächst jedem Spieler eine offene Karte. Der Spieler mit
der höchsten Karte ist erster Geber (Dealer) und erhält den Dealer('s)
Button. Haben zwei Spieler im Rang die gleiche höchste Karte, so
ent- scheidet die vom Bridge her bekannte Ordnung der Farben: Kreuz
bzw. Treff (?) gilt als die niedrigste Farbe, gefolgt von Karo (?),
Herz (?) und Pik (?).
Anmerkung: In Bezug auf die Gewinnentschei- dung
haben die Farben bei Texas Hold'em – so wie bei allen Poker-Varianten
– keine Bedeutung. Die Rolle des Kartengebers wechselt nach jedem
einzelnen Spiel im Uhrzeigersinn – tatsächlich teilt die Karten
jedoch stets der Croupier aus. Der Spieler mit dem Dealer button
nimmt nur fiktiv die Rolle des Gebers ein.
Der Spieler zur Linken des fiktiven Gebers muss einen vorgeschriebenen Einsatz, das sogenannte Small blind, zum Beispiel 100, setzen, sein Nachbar das Big blind, im Allgemeinen den doppelten Wert des Small blind, also 200. Die übrigen Spieler müssen vor Erhalt der ersten Karten keinen Grundeinsatz (Blind) leisten.Der Spieler, der das Small blind zu setzen hat, erhält beim austeilen die erste Karte.
Jeder Teilnehmer erhält zunächst zwei verdeckte Karten (Hole cards
auch Pocket cards oder Pockets). Der Spieler links vom Big blind
spricht als erster und eröffnet die erste Wettrunde (Betting intervall),
dieser Spieler kann nun entweder
• halten auch mitgehen (call), also einen
Betrag in Höhe des Big blind setzen, oder
• erhöhen (raise) oder
• aussteigen (fold).
In der gleichen Weise setzen die übrigen Spieler diese Wettrunde fort.
• No limit: Es gibt nur ein Minimum für ein Bet
bzw. ein Raise aber kein Maximum.
• Das Minimum für ein Bet ist der aktuelle Wert
des Big Blind (Ausnahme: Der Spieler verfügt
über insgesamt weniger Chips als das Big
Blind, d.h. er ist automatisch All in).
Die Anzahl der Erhöhungen pro Wettrunde sind
nicht begrenzt.
Nach Beendigung der ersten Wettrunde legt der Croupier drei Karten offen auf den Tisch (Flop), darauf folgt die zweite Wettrunde. Der Spieler in First position, d.h. der Spieler links vom fiktiven Geber, also der Spieler, der das Small blind setzen musste, hat in dieser und allen weiteren Wettrunden als Erster zu sprechen. Ab dieser Wettrunde kann der Spieler, der zuerst sprechen muss, auch abwarten (check) und keinen Einsatz tätigen.
Vor der dritten Wettrunde wird eine vierte offene Karte (Turn card) in die Mitte gelegt. Auch hier wird zuerst eine Karte verdeckt weggelegt, bevor die Turn card ausgespielt wird. River card und letzte Wettrunde. Bevor die fünfte Karte (River card) offen aufgelegt wird, wird erneut eine Karte „gebrannt”.
Kommt es nach der letzten Wettrunde zum Show down, so stellt
jeder Spieler aus seinen zwei Hand- und den fünf Tischkarten die
beste Poker-Kombination aus fünf Karten zusammen; die sechste bzw.
siebente Karte ist für die Gewinn- entscheidung bedeutungslos. Der Spieler,
• der in der letzten Wettrunde als letzter erhöht
(raise) hat, oder
• falls niemand erhöht hat, derjenige, der in der
letzten Wettrunde als erster gesetzt (bet) hat,
oder
• falls niemand gesetzt hat, derjenige, der sich
in First position befindet,
muss seine Hand (seine Kombination) vollständig vorzeigen. Alle
im Spiel verbliebenen Spieler können nun nacheinander ihre
Gewinnbe- rechtigung nachweisen und ebenfalls ihre Karten aufdecken.
Der Spieler mit der höchsten Hand gewinnt den Pot. Im Falle von
gleichwertigen Kombinationen wird der Pot unter den Gewinnern aufgeteilt.
Der Pot kann natürlich auch schon früher gewonnen werden, wenn in
einer Runde alle Spieler bis auf einen ihre Karten ablegen und
aufgeben (fold). Gehen einem Spieler während eines Spieles die
Jetons aus, man sagt, der Spieler sei all in, so wird ein Side pot gespielt.
Jeder Teilnehmer muss, um eine gültige Hand zu bekommen, das Ante erbringen. Wenn einem Spieler während eines Coups die Jetons aus- gehen (man sagt, der Spieler sei all in), so wird ein Side Pot gespielt, d.h. der Hauptpot (Main Pot) wird zur Seite genommen. Die verblei- benden Spieler bieten normal weiter und geben ihre Einsätze in den Side Pot (auch Nebenpot). Der Sieger gewinnt nur den Pot (oder mehrere Pots), in welchen er noch mitgeboten hat. In einem einzelnen Spiel können, falls erforderlich, auch mehrere Side Pots gespielt werden. Entscheidung im Fall des gleichzeitigen Ausschei- dens mehrerer Spieler Scheiden innerhalb eines Coups zwei oder mehrere Spieler gleichzeitig aus, so entscheidet das größere Kapital im Moment des Ausscheidens. Sollte dieses auch gleich sein, so erhalten diese Spieler nach ihrem Ausscheiden jeweils eine einzelne Karte, und die Platzierung wird gemäß dem Rang dieser Karten festgelegt. Es gilt dieselbe Rangfolge wie bei einem Race for Chips.
Vor einer Erhöhung des Blind kann ein soge- nanntes Race for Chips
erfolgen, in dem die Jetons im Wert des bisherigen Ante, die ja
nicht mehr benötigt werden, aus dem Spiel genommen werden.
Jedem Teilnehmer werden seine kleinen Jetons soweit möglich in
größere Einheiten getauscht. Danach erhält jeder Teilnehmer für
jede verbleibende Einheit der einzuziehenden Jetons eine Karte.
Beim Race for Chips gilt die natürliche Rangordnung der Karten
(mit der höchsten beginnend): Ass- König - Dame - Bube - 10 - 9 - 8 - 7 - 6 - 5 - 4 - 3 - 2.
Haben zwei Spieler im Range gleiche Karten, so entscheidet
die Farbe (mit der höchsten beginnend): Pik (?) - Herz (?) - Karo (?) - Kreuz bzw. Treff (?).
• Mindestalter: 18 Jahre (die Teilnehmer haben
den Nachweis der Volljährigkeit zu erbringen)
• Teilnehmerzahl pro Spieltisch: 8 – 10 Personen
• Buy-In (Kostenpauschale): 15 €
• Die poker-company.de behält sich vor, einzel-
ne Personen zum Turnier nicht zuzulassen,
bzw. auszuschließen. Den Weisungen der
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ten. Die poker-company.de haftet nicht für
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tungsort.
• Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
• Spielverlauf
• Spielart:Texas Hold´em No Limit (Satellite-System)
Jeder Teilnehmer erhält Chips im Wert von 7500 Punkten. Bis zum ersten Race for Chips kann der Spieltisch bei noch freien Plätzen aufgefüllt werden. In diesem Fall müssen die hinzugekommenen Spieler im folgenden Spiel das Big Blind halten. Blinderhöhungen finden alle 10 Minuten in folgender Reihenfolge statt. Der Timer wird nur bei Race for Chips angehalten.
Qualifikation: 7500 Chips - Blindzeit 10 Minuten
Small Blind / Big Blind:
100/200, 200/400, 300/600, Race for Chips, 500/1000, 1000/2000, 2000/4000, 3000/6000, Race for Chips, 5000/10000, 7000/14000, 10000/20000, 15000/30000.
Finale: 15000 Chips - Blindzeit 15 Minuten mit Ante
Small Blind / Big Blind:
100/200, 200/400, 300/600, Ante:100, 500/1000, Ante: 200, 1000/2000, Ante: 400, 2000/4000, Ante: 600, 3000/6000, Ante: 1000, 5000/10000, Ante: 1400, 7000/14000, Race for Chips, Ante: 2000, 10000/20000, Ante: 3000, 15000/30000, Ante: 4000, 20000/40000, Ante: 5000, 25000/50000, Ante: 10000, 50000/100000, Ante: 20000, 100000/200000, Ante: 50000, 250000/500000, Ante: 100000, 500000/1000000.
• Turnierleitung behält sich Änderungen vor.
• Gewinner ist, wer am Ende alle Chips
gewonnen hat.
Bei Sat.-Turnieren qualifiziert sich der jeweilige Tischsieger für das Finalturnier. Sollten sich mehr als 10 Tischsieger für das Finalturnier qualifi- zieren, wird ein Halbfinale ausgetragen. Jeder Teilnehmer ist für sein pünktliches Erscheinen zum vorgegebenen Starttermin der Finals selbst verantwortlich. Der Teilnehmer scheidet aus wenn er nicht während der ersten Blindstufe seinen Platz einnimmt. Der Dealer setzt bis dahin seine Blinds. Die Turnierleitung entscheidet über die weitere Vorgehensweise. Am Finaltisch spie- len max. 10 Teilnehmer. Die Blinds beginnen hier bei 100/200.
Zeigt ein Teilnehmer vor dem Showdown seine Pocket cards, hat er das Spiel verloren. Jede Aktion (Fold, Call, Raise) muss von den Teil- nehmern angesagt werden. Fällt beim Austeilen der Pocket cards durch ein Missgeschick des Dealers eine Karte auf, wird das Spiel neu gegeben. Legt der Dealer versehentlich eine gebrannte Karte auf, wird diese allen Spielern gezeigt und dann verdeckt abgelegt.